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Erweiterungsbau des MGM
Auf Grund der steigenden Schülerzahlen im Münchner Südosten wurde im Stadtrat für das
Michaeli-Gymnasium ein Erweiterungsbau beschlossen. Nach einer langen Phase der Bauplanung
liegen der Schule jetzt konkrete Informationen über Baubeginn und Planungskonzept vor.
Der Erweiterungsbau des Michaeli-Gymnasiums soll im Wesentlichen aus drei Teilbaumaßnahmen bestehen:
- Erweiterungsbau im Anschluss an das Mensagebäude
- Neubau einer Einfachsporthalle
- Neugestaltung des Eingangsbereichs und des Pausenhofs
In einem ersten Bauabschnitt wird in Verlängerung der Mensa ein erster zweigeschossiger
Klassentrakt errichtet. Er wird aus einem Lehrerzimmer, zwei Fachräumen für Natur- und Technik,
einem Computerraum mit 30 Arbeitsplätzen, sieben Klassenzimmern, einem Beratungszimmer für den
Schulpsychologen und einem Lehrmittelzimmer bestehen.
Im zweiten Bauabschnitt erfolgt dann der Abriss des sanierungsbedürftigen Pavillons,
dessen Klassenzimmer im fertiggestellten Bauteil 1 untergebracht werden.
Die Errichtung eines zweiten Klassentrakts mit neun Klassenzimmern erfolgt parallel zur Langkofelstraße.
Dieser zweite Klassentrakt wird in drei Geschossen gebaut.
Das Gebäude überlappt im dritten Geschoß den Erweiterungsbau der Mensa.
Die Klassenräume sind Richtung Westen ausgerichtet.
Beide Bauteile werden über Eck durch ein Treppenhaus miteinander verbunden.
Die Haupterschließung erfolgt über eine neue Pausenhalle mit direktem Anschluss an den
bestehenden Pausenhof. Die Dachfläche von Bauteil 2 soll eine Photovoltaik-Anlage erhalten.
Ansicht Süd: Hachinger-Bach-Straße (Architekturbüro Schankula)
Bereits seit Jahren ist die zu geringe Kapazität der Sportstätten am Michaeli-Gymnasium
eine fortwährende Herausforderung für die Stundenplaner. Mit der Erweiterung der Schule
musste deshalb auch dringend eine Vergrößerung der Sportflächen erfolgen.
Dies geschieht in einem zweiten Bauabschnitt. Aufgrund der beengten räumlichen Situation
auf dem Schulgelände kann die notwendige Sportfläche nur in Form einer Einfachsporthalle
quer zu der bestehenden Zweifach-Sporthalle realisiert werden. Aus diesem Grund wird der
Beachvolleyballplatz leider zugunsten der dritten Halle weichen müssen.
Ein alternativer Standort ist bislang noch nicht gefunden. Auch die Dachflächen der neuen Einfachsporthalle
werden mit Photovoltaik ausgestattet.
Im dritten Bauabschnitt soll schließlich der Pausenhof saniert
und ein neuer, barrierefreier Eingangsbereich zum Hauptgebäude geschaffen werden.
Darüber hinaus soll es neue Abstellflächen für Fahrräder geben und unser Schulgarten
neu angelegt werden. Als Baubeginn ist voraussichtlich Mai/Juni 2011
vorgesehen, also nach Abschluss des Doppelabiturs.
Ansicht Ost: Pausenhof (Architekturbüro Schankula)
Mit der Schaffung von insgesamt 16 neuen Klassenräumen muss jedoch auch die Kapazität im
Fachlehrsaalbereich erweitert werden. Dies hat die Schule mit Nachdruck in den Planungsgesprächen
mit der Stadt zum Ausdruck gebracht. Im Bedarfsprogramm ist deshalb jetzt je ein zusätzlicher
Chemie- und Physiksaal im Bestandsgebäude vorgesehen. Da aber der gesamte bestehende Fachlehrsaalbereich
für Chemie, Biologie und Physik im Hauptbau erhebliche bauliche und funktionale Mängel
aufweist, sollen die notwendigen baulichen Maßnahmen im Fachlehrsaalbereich in einer Gesamtsanierung
in einem zweiten Projektabschnitt erfolgen. Hierzu muss jedoch noch ein eigener Stadtratsbeschluss
erfolgen. Die Schule kann nur hoffen, dass die Umsetzung von Sanierung und Neuerrichtung
von Fachlehrsälen möglichst zügig im Anschluss an den Erweiterungsbau erfolgt,
da sonst erhebliche Probleme in der Stundenplangestaltung entstehen würden.
OStD Angelika Loders
Stand 10.5.2010
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