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Auszeit - Recht auf ungestörtes Lernen und Lehren
Was ist das Auszeit-Konzept?
Ziel des Konzepts ist es, ein ruhiges, freundliches, konzentriertes und
störungsfreies Lernklima sicherzustellen, das von gegenseitigem Respekt zwischen Schülern und Lehrern getragen ist. Deshalb sollen Unterrichtsstörungen vermieden werden, um Stresssituationen für alle Beteiligten abzubauen und wertvolle Unterrichtszeit zu erhalten.
Das Programm basiert auf der Überzeugung, dass jedes Kind das Recht hat, seine persönlichen Fähigkeiten optimal zu entfalten. Daraus ergeben sich für den Unterricht folgende Regeln:
Jeder Schüler und jede Schülerin hat das Recht, ungestört zu lernen.
Jeder Lehrer und jede Lehrerin hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
Alle müssen die Rechte der anderen respektieren.
Wenn Schüler und Schülerinnen diesen Regeln nicht entsprechen, stören sie den Unterricht. Hauptidee des Auszeit-Konzepts ist es nun, einerseits lernbereite Kinder zu schützen und andererseits im Moment nicht lernbereiten Kindern Gelegenheit zu geben, ihr Tun in einem geeigneten Rahmen zu überdenken.
Wie wird das Konzept umgesetzt?
Kinder, die sich nicht an die Regeln halten wollen oder können,
verlassen den Unterrichtsraum und überdenken anhand eines
Fragenkatalogs in einem eigenen Auszeit-Raum ihr Verhalten. Dabei sollen
sie überlegen, wie sie in Zukunft ihre Ziele in der Klasse erreichen
können, ohne andere zu stören. In diesem Reflexionsprozess werden
sie von einer betreuenden Lehrkraft bzw. von unserer Sozialpädagogin unterstützt.
Die Rückkehrpläne werden dann später mit der Lehrkraft, deren Unterricht
gestört wurde, besprochen.
A. Weihrauch, Mittelstufenbetreuerin
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