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Eine ausführliche Übersicht zur Notebookarbeit am Michaeli-Gymnasium

1. Das gegenwärtige Notebook Konzept des Michaeli-Gymnasiums

Im Jahr 2002 zog die Schule aus den Erfahrungen mit einer begrenzten Anzahl von Leihgeräten den Schluss, dass eine kontinuierliche und nachhaltige Arbeit mit Notebooks nur gelingen kann, wenn die Schüler über eigene Geräte verfügen. So hat jede neu beginnende Notebook Klasse aktuelle Geräte zur Verfügung und die Verantwortung für den technischen Support liegt nicht bei der Schule. Auch behandeln Schüler Geräte, die ihre Eltern etwas gekostet haben, mit etwas mehr Sorgfalt als kostenlos zur Verfügung gestellte. Darüber hinaus wurde so die Grundlage für ein dreijähriges durchgängiges Konzept geschaffen, da die Schüler ihre Notebooks nicht bereits nach einem oder gar einem halben Jahr wieder abgeben müssen. Gegenwärtig hat das Michaeli-Gymnasium 4 Notebook Klassen in der 7. - 9. Jahrgangsstufe, die nach diesem Konzept unterrichtet werden. Die Eltern entscheiden gegen Ende der 6. Klasse, ob ihr Kind von der 7. bis zur 9. Klasse in eine Notebook Klasse gehen soll.


Die Eckpunkte des Konzepts sind folgende:
  • Anschaffung der Geräte durch die Eltern
  • Finanzieller Zuschuss für finanziell bedürftige Familien durch die Stiftung
  • Durchgängiges Unterrichtskonzept für die Jahrgangsstufen 7 bis 9
  • Progression des Notebook Curriculums im Hinblick auf die Anforderungen bezüglich Programmbeherrschung und Selbständigkeit bei der Recherche
  • Blockweiser Einsatz in möglichst allen Fächern (Ausnahmen: z. B. Sport, gemischte Sprach- oder Religionsgruppen)
  • Notebook als ein Arbeitsmittel neben anderen, nicht als Selbstzweck
  • Einmal im Jahr: Durchführung eines großen fächerübergreifenden Projektes
  • Evaluation der Notebook Arbeit durch die Schüler
  • Fortlaufende interne Fortbildungen für Lehrkräfte

2. Chancen der Notebookarbeit für den Unterricht

  • Stärkung der Eigenverantwortung der Schüler für ihren Lernprozess (z.B. Verantwortung bei der Datensicherung und Datenorganisation)
  • Vermehrte Einzel-, Partner-, und Gruppenarbeit schafft Möglichkeiten für eine stärkere Partizipation vieler Schüler am Unterrichtsgeschehen und individuellere Betreuung durch die Lehrkraft.
  • Lernen durch Lehren: Schüler helfen ihren Mitschülern bei der Bewältigung der gestellten Aufgaben.
  • Lernen durch Lehren: Schüler helfen ihren Mitschülern bei der Bewältigung der gestellten Aufgaben.
  • Möglichkeit des Einsatzes von Selbstlernmaterial in bestimmten Phasen des Unterrichts und dadurch Differenzierungsmöglichkeiten

3. Teamarbeit durch Notebooks

Ein großer Vorteil der Notebookarbeit ist, dass sie Teamarbeit auf allen Ebenen fordert und fördert. Das beginnt in den Klassen selber, die von Anfang an zum Austausch von Wissen und Können angehalten werden, so dass technisch versiertere Schüler ihren Mitschülern tatkräftig zur Seite stehen. Außerdem arbeiten die Lehrkräfte einer Klasse zusammen, indem sie sich über Notebook Blöcke und fächerübergreifende Projekte verständigen. Daneben gibt es eine Kerngruppe von Lehrkräften, die die klassenübergreifenden Fragen wie die Planung von hausinternen Fortbildungen oder den möglichen Datenaustausch über Plattformen gemeinsam bearbeitet. Schließlich kommt es auch unter den Lehrkräften, ähnlich wie bei den Schülern, zu einem Austausch von Konzepten und Knowhow, der durchaus auch über den Rahmen der eigenen Schule hinausgeht (z.B. Notebook Kongress 2005 in den Räumen der Allianz-Versicherung; Zusammenarbeit im Rahmen der Plattform "Digitale Schule", schulübergreifendes Notebookprojekt mit dem Gymnasium Wertingen im Schuljahr 2010 usw).
Der Austausch zwischen den Lehrkräften und die Systematisierung und Erweiterung der Notebook-Lehrplaninhalte unterliegen laufender Veränderung und Neuorganisation. Den sich schnell wandelnden Techniken und Anforderungen wollen wir nicht nur als "Notebookschule" sondern auch als Vorreiter der Mediencurriculumsentwicklung ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit entgegenbringen, daher können und wollen wir nie sagen: Unser Konzept ist fertig!

4. Entwicklung der Notebookarbeit am MGM

  • 1994/95: Gründung der Projektgruppe „Multimedia an der Schule“ unter Leitung von Herrn Modell in Anknüpfung an den von Herrn Neumann seit Jahren durchgeführten BTX-Schulversuch
  • 1995/96: Start des Pilotprojekts „Interaktive Medien in der Schule“ in Anwesenheit von Staatsminister Hans Zehetmair
  • 1997/98: Ausrüstung der Schule mit 40 Notebooks durch eine Spende der Firma Siemens. Die damalige Klasse 10c wird zur ersten Notebook Klasse der Bundesrepublik.
  • 6. Nov. 1997: Startschuss für das Projekt „Notebook Klasse“ in Anwesenheit von Staatsministerin Monika Hohlmeier
  • 2000/01: Verlagerung der Notebook Arbeit aus der 10. in die 7. Jahrgangsstufe
  • Die Arbeit mit den Notebooks wird immer schwieriger, da die Geräte mit zunehmendem Alter häufiger nicht betriebsbereit sind. Der technische Support ist kaum noch zu bewerkstelligen. Zudem veralten die Geräte angesichts der Entwicklungen der Branche rasant
  • Unter Leitung von Herrn Lebert wird ein neues Konzept für die Notebook Arbeit erstellt, das bis heute die Grundlage unserer Arbeit bildet.
  • 2003/04: Start des neuen Notebook Konzepts von der 7. Bis zur 10. Klasse. Die Schüler sind ab nun für die Betriebsbereitschaft ihrer eigenen Geräte verantwortlich.
  • 2007: Notebookklassen gibt es von nun an zwischen der 7. und der 9. Klasse.
  • 2008: W-Lan erleichtert und erweitert von nun an die Arbeit mit den Notebooks und eröffnen ganz neue Möglichkeiten.


>> Hausmusikabend der Klassen 5-8 am Di., 07.02.12

>> Hausmusikabend der Klassen 9-12 am Di., 14.02.12

>> Informationen zur offenen Ganztagsschule (OGTS)

>> Finale des Projekts „Jugend debattiert“ am 03.02.2012

>> Informationsabend für die Eltern der künftigen 5. Klassen am Mo., 05.03.2012

>> Informationsblatt zum Übertritt 2012

>> „Peer-Group-Teaching“ anlässlich des Safer Internet Day 2012

>> Seminarangebot für den Oberstufenjahrgang 2012/14

>> MGaMe gewinnt den Förderpreis bei den Filmtagen Bayerischer Schulen

>> Umsetzung des Gelenkklassen-Konzepts


Haus. Tobias und Igor. Q12


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>> 4. Schulbrief vom 01.02.2012

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