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Französisch
Das Fach
Ansprechpartner: Frau OStR Domke (Fachbetreuerin)
Warum Französisch lernen?
Französisch steht weltweit auf Platz zwei der internationalen Kommunikationssprachen, in fast
allen internationalen Organisationen (UNO, UNESCO, Europarat) ist Französisch, gleichrangig mit
Englisch, Arbeitssprache. 16 % unserer europäischen Nachbarn sprechen Französisch als Muttersprache.
Dank des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags von 1963 haben sich beide Regierungen
die Förderung der Nachbarsprache auf die Fahnen geschrieben. Das deutsch-französische Jugendwerk (DFJW/OFAJ)
sorgt dafür, dass diese Verpflichtung in die Praxis umgesetzt wird. Es unterstützt dabei besonders
aktiv die Schulpartnerschaften, von denen auch unsere Schüler profitieren.
Unser Austausch mit Clermont-Ferrand (Auvergne) findet seit 1981 statt!
Französisch als Kultursprache hat auch in Bayern eine lange Tradition, früher bei
Hofe, heute in der Diplomatie, in der Mode, im Ballett. Auch in der Arbeitswelt spielt
Französisch eine größere Rolle, als man allgemein annimmt: 400.000 Arbeitsplätze in
Deutschland hängen vom wirtschaftlichen Austausch mit unserem wichtigsten Handelspartner ab.
Die gegenseitige Anerkennung von Berufsabschlüssen ermöglicht grenzenlose Mobilität, die
heute in jeder Branche gefordert wird. Die Ergebnisse beim Erlernen der französischen
Sprache sind im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen festgelegt. So wird z.B. das
im Abitur erreichte Niveau B2 in Frankreich zum Studium anerkannt.
Lernziele und Inhalte
Am Michaeli-Gymnasium wird Französisch als zweite und dritte Fremdsprache angeboten,
aufbauend auf Englisch oder Latein. Die romanischen Sprachen sind sehr strukturiert und
fördern das logische Denken. Im Französischen bedeutet dies, dass der Schüler in der
Grammatik nichts dem Zufall überlassen darf, sonst könnte er missverstanden werden.
Französisch ist aber auch und vor allem eine Sprache der Kommunikation, so dass die
Mündlichkeit inzwischen eine fast genauso große Rolle spielt. Das Hörverstehen und die
Sprechfreudigkeit werden durch Hörtexte angeregt, in denen die Lernenden mit
Alltagssituationen, oft unterlegt mit passenden Hintergrundgeräuschen, konfrontiert werden.
Eine gute Aussprache ist für die Verständigung unerlässlich, in diesem Sinne wird jedes
Jahr ein Lesewettbewerb durchgeführt und mit Preisen honoriert.
Das Leseverstehen wird systematisch geschult, und spätestens in der Oberstufe erkennt
der Schüler dankbar, dass Französisch mit weniger Vokabeln auskommt als das Englische.
In der Textproduktion findet der Schüler vom Brief über die Bildbeschreibung bis zur
Erörterung alle Arten von Texten wieder, die er im Deutschen oder Englischen bereits
gelernt hat (Transfer).
Inhaltlich ist der Unterricht stark an der Landeskunde Frankreichs
und der Literatur frankophoner Autoren orientiert. Die Schulbücher haben
inzwischen der Vielfalt der französischen Regionen im Mutterland und in den
Überseegebieten, sowie der Frankophonie Rechnung getragen und bieten den Schülern
spannende Themen interkultureller Art. Die Errungenschaften der Aufklärung und der
Menschenrechte, auf die Frankreich so stolz ist, gehören ebenso zum Lehrplan wie
die technologischen Errungenschaften der Neuzeit.
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